Partnerschaften Deutschland hält an der Science Po Paris Workshops zu „Strategischen ÖPPs“
Die ÖPP Deutschland AG war am 5. März 2010 in Paris zu einem PPP-Workshop eingeladen, inovative Kooperationsansätze im Bereich IT- und Dienstleistungen vorzustellen.
Die weltweit renommierte Universität für politische Studien „Science Po Paris“ bot im Rahmen des Graduiertenstudiengangs „Master of Public Affairs“ in Kooperation mit der Hertie School of Governance, Berlin, einen zweitägigen Workshop zum Thema Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) an. Unter der Federführung von Professor Dr. Jobst Fiedler wurden Möglichkeiten und Perspektiven von ÖPPs im nationalen und internationalen Maßstab im Kreis von internationalen Studenten erörtert.
Partnerschaften Deutschland war eingeladen, den zweiten Kurstag mit innovativen Ansätzen aus dem Bereich IT- und Dienstleistungs-ÖPPs in Form eines Workshops zu gestalten. Der thematischen Vorstellung des Ansatzes zur Software Factory innerhalb von IT- und Dienstleistungs-ÖPPs durch Claus Wechselmann, Direktor, und Hinrich Boog, Senior Consultant, folgte die Ausarbeitung eines Fallbeispiels zusammen mit den Studenten. In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurden die speziellen Aspekte von IT- und Dienstleistungs-ÖPPs auch vor dem Hintergrund der Berufserfahrung der anwesenden Studenten in den öffentlichen Verwaltungen ihrer Heimatländer erörtert. Das Interesse und Feedback der Teilnehmer haben gezeigt, wie aktuell und zukunftsweisend dieses Modell ist und welche Praxisrelevanz sich hier für künftige Verwaltungsbeamte aufzeigen ließ.
Die Science Po geht in ihrer Geschichte auf die 1872 gegründete Privathochschule École libre des sciences politiques zurück und ist seit 1945 eine staatliche Hochschule mit dem Status einer Grande École. Sie wird von einem großen Anteil der französischen Verwaltungselite durchlaufen, gilt als besonders international ausgerichtet und verfügt über einen Anteil an ausländischen Studierenden von ca. 40 Prozent.

