IFM-GEOMAR
Rahmenbedingungen
Die Gebäude des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften an der Universität Kiel – IFM-GEOMAR – sollten räumlich an einem Standort zusammengeführt werden. Dies galt als Voraussetzung zur Einhaltung der Qualitätsanforderungen an die Forschung zur Sicherung einer weltweiten Spitzenposition in der Erdsystemforschung.
Herausforderung
Das Land Schleswig-Holstein beabsichtigte zum Zeitpunkt der Beauftragung im Herbst 2009 co-finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem IFM-GEOMAR einen Neubau zur Verfügung zu stellen, der – soweit wirtschaftlich – durch einen Dritten erstellt und betrieben werden soll. Dabei sollten die Planung, der Bau, sowie Finanzierungs- und Betriebsleistungen im Rahmen eines ÖPP-Inhaber-Modells für einen Zeitraum von bis zu 25 Jahren auf einen privaten Partner übertragen werden. Die geplante Nutzfläche des Neubaus würde ca. 16.000 m² betragen.
Ausgestaltung
Die ÖPP Deutschland AG wurde beauftragt, die Projektorganisation und wirtschaftliche Beratung zu übernehmen sowie bei der Vorbereitung und Durchführung eines europaweiten Vergabeverfahrens mitzuwirken.
Die Beratungsleistungen, die am 22. September 2010 abgeschlossen wurden, beinhalteten im Einzelnen: Strukturierung, Koordination und Moderation, Organisationsberatung, Projektmanagement, Durchführung der vorläufigen Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, Entwicklung des Finanzierungsmodells und Mitwirkung bei der Erstellung der Vergabeunterlagen.
Das Projekt wurde am 6. Oktober 2010 aufgrund des bevorstehenden Wechsels der organisatorischen Zuständigkeit der Forschungseinrichtung von der Leibniz-Gemeinschaft hin zur Helmholtz-Gemeinschaft vorläufig eingestellt.
- Projektträger: Land Schleswig-Holstein
- Bundesland: Schleswig-Holstein


