schliessen

Benötigen Sie einen Zugang?

Als registrierter Benutzer stehen Ihnen wertvolle Informationsangebote zur Verfügung.


Account anlegen

Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Web-Site anzumelden:




Passwort vergessen?


Transparenz bei ÖPP-Projekten

Neue Formen der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an öffentlichen Entscheidungsprozessen erfahren in Deutschland in jüngster Zeit erhöhte Aufmerksamkeit. Wenn diese Beteiligung auch von Politik und Verwaltung in weiter wachsendem Maße eingefordert und zum Erfolgsfaktor für öffentliche Vorhaben gemacht wird, ist eine gelingende Kommunikation eine notwendige und zu gewährleistende Voraussetzung. Das gilt umso mehr für neue oder unzureichend bekannte Formen öffentlichen Handelns wie dies z. B. bei Öffentlich-Privaten Partnerschaften (ÖPP) der Fall ist.

Rahmenbedingungen

Der immer vielfältiger artikulierte Bedarf an Teilhabe, Mitbestimmung und Informationsbereitstellung ist auch bei öffentlichen Beschaffungsprozessen im Rahmen von Öffentlich-Privaten Partnerschaften vorhanden. Aus ersten Erfahrungen mit Kommunikationsprozessen im Rahmen von ÖPP-Projekten lässt sich schließen, dass das Informationsinteresse aller Beteiligten bei dieser – immer noch recht neuen – Beschaffungsvariante höher ist als das Interesse an Projekten der konventionellen – d. h. „eingeübten“ – Beschaffung.

Da deshalb auch mehr Raum für Fehlinterpretationen und Vorurteile besteht, die den Erfolg eines ÖPP-Projekts gefährden können, kommt den Kommunikationsprozessen eine entscheidende Rolle zu. Wie ein ÖPP-Projekt von den Beteiligten bewertet wird, hängt in hohem Maße davon ab, welche Informationen bereitstehen und wie sie rezipiert werden.

 

Aufgabenbeschreibung 

Das Ziel der im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen durchgeführten Untersuchung war es, exemplarisch die tatsächlichen bzw. wahrgenommenen Informationslücken der an einem ÖPP-Prozess beteiligten Gruppen in geplanten, laufenden und abgebrochenen ÖPP-Projekten zu erheben. Damit wird ein Überblick darüber gegeben, wann bei welchen Akteuren in welcher Projektphase „typische“ Vorurteile und Gegenargumente gegen das (angedachte oder geplante) Projekt entstehen und artikuliert werden. Um diese Aussagen zu systematisieren, werden sie in den Kontext eines Überblicks über Informationsprozesse und Kommunikationsaktivitäten innerhalb von ÖPP-Projekten gestellt.

 

Herangehensweise

Die Untersuchung zur Beantwortung der vorgenannten Fragen wurde in zwei Etappen durchgeführt. In Etappe 1 wurde auf der Grundlage einer ersten Analyse bestehender Informationsprozesse in ÖPP-Projekten gemeinsam mit dem sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut TNS Infratest Sozialforschung GmbH ein Konzept für die Befragung von relevanten Zielgruppen in Form eines detaillierten und ausgearbeiteten Fragebogens und Diskursleitfadens entwickelt.

In Etappe 2 wurde eine Befragung sowie ein Online-Diskurs durchgeführt, bei denen die ÖPP-Projektbeteiligten nach ihren Informationsbedürfnissen und Meinungsbildungsprozessen befragt und mit ihnen über ihre Erwartungen diskutiert wurde.

 

Ergebnisse

Die vollständigen Ergebnisse der Untersuchung können Sie in "Langfassung" der Studie "Transparenz bei ÖPP-Projekten" nachlesen:

 

Hierzu stehen auch die Befragungsbögen sowie der Diskursleitfaden ergänzend zur Verfügung:

 

Die Kurzfassung der Studie "Transparenz bei ÖPP-Projekten" ist als ÖPP-Schriftenreihe Band 10 inkl. einer CD-ROM mit der Langfassung und den Fragenbögen als pdf auch als Drucksache per E-Mail bei dem oben genannten Kontakt bestellbar:

Letzte Änderung: 30.05.2013